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Mönchengladbach: Missbrauch an Grundschule
Ein 34 Jahre alter Sozialarbeiter, der seit 2006 an den Grundschulen Eicken und Holt beschäftigt ist, soll Kinder missbraucht haben. Zunächst wurde nur ein Fall angezeigt. Jetzt hat die Polizei Hinweise auf weitere Taten.
Die Aufregung und das Entsetzen unter den Eltern ist groß. Ein Sozialarbeiter soll Grundschulkinder auf perverse Art missbraucht haben. Polizei und Stadt bestätigten gestern den Verdacht. Der 34-jährige Mann, der seit 2006 an der Gemeinschaftsgrundschule Regentenstraße und an der katholischen Grundschule Holt, arbeitet, soll acht- bis zehnjährige Jungen aufgefordert haben, vor seinen Augen zu urinieren.
Keine Details wegen der Opfer
Zum ersten Mal bekannt wurde der Missbrauch, als sich ein Schüler der Grundschule Regentenstraße an seine Mutter wandte und ihr berichtete, dass er vor dem Sozialarbeiter auf ein Handtuch habe urinieren müssen, teilte Polizeisprecher Willy Theveßen gestern auf Anfrage mit. Die entsetze Mutter meldete sich bei der Schulleitung. Die riet, bei der Polizei Anzeige zu erstatten. So geschah es dann auch. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei begannen. "Schon damals mussten wir befürchten, dass dies kein Einzelfall ist", so Theveßen. Das scheint sich mittlerweile bestätigt zu haben. Auch andere Kinder berichteten, dass der Sozialarbeiter ihnen beim Urinieren zugeschaut hat. Um die jungen Opfer zu schützen, will die Polizei…
Geschrieben am Sonntag, den 11. Juli 2010 um 11:48 Uhr
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Brand in Ratheim
Um 21:52 Uhr wurde die Feuerwehr zu einer starken Rauchentwicklung gerufen. Beim Eintreffen stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Baracken an der alten Schule in Brand standen. Durch einen massiven Löschangriff konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Um ein wieder Aufflammen zu verhindern wurde die gesamte Einsatzstelle mit Schaum abgedeckt.Die Brandursache war auch nach dem Löschvorgang unbekannt.
Geschrieben am Sonntag, den 11. Juli 2010 um 01:03 Uhr
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Kreis Heinsberg – Der Startschuss ist gefallen - Bewerbung bei der Polizei
Am 01. Juli ist der Startschuss gefallen, Online-Bewerbungen für das Polizeistudium sind wieder möglich. Heute (07. Juli) eröffnete NRW-Innenminister Ingo Wolf in Dortmund offiziell die neue Kampagne. Er informierte Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler über Bewerbungsvoraussetzungen und Ausbildung. Der Minister wies darauf hin, dass wie in den vergangenen drei Jahren zum 01.09.2011 wieder 1100 Kommissaranwärterinnen und -anwärter eingestellt werden. Junge Frauen und Männern können sich bei Ihrer Polizeibehörde umfassend über den vielseitigen Polizeiberuf informieren. Alles über Bewerbungsvoraussetzungen, Auswahltests und Bachelor-Studium gibt’s in den regelmäßigen Beratungsstunden aus erster Hand. Auch nach Abgabe der Bewerbung erfolgt auf Wunsch eine persönliche Betreuung im gesamten Bewerbungsverfahren. Die nächste Beratungsstunde findet statt am: Mittwoch, 14. Juli, um 16.00 Uhr 52525 Heinsberg, Robert-Bosch-Str. 1 (Polizei-Pressestelle) Als eine der wesentlichen Bewerbungsvoraussetzungen wird das Deutsche Sportabzeichen gefordert, das ebenfalls bei der Polizei in Heinsberg abgelegt werden kann. Alle Infos, Termine sowie Anmeldungen unter: www.polizei-heinsberg.de („Polizeiberuf“)
Geschrieben am Donnerstag, den 08. Juli 2010 um 19:49 Uhr
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Wassenberg: Straftat nach dem Tierschutzgesetz
Am Montag, dem 05.07.2010, wurde die Polizei Heinsberg durch einen Anrufer auf ein weggeworfenes Terrarium, in dem sich tote Schlangen befinden, aufmerksam gemacht. Der Fundort dieses Terrariums befindet sich in einem an der Rosenthaler Straße (in Fahrtrichtung Rödger Bahn) gelegenen Waldgelände. Am Fundort wurden dann ein zerbrochenes Terrarium, 4 tote Schlangen ( 4 Kornnattern) sowie 2 verschlossene Müllsäcke gefunden. In einem der Müllsäcke befand sich eine tote Höckerschildkröte. Die toten Tiere wurden zwecks näherer Untersuchungen durch das Kreisveterinäramt sichergestellt. Wer Hinweise zu den toten Tieren geben kann, wer möglicherweise in den vergangenen Tagen an der genannten Örtlichkeit besondere Beobachtungen gemacht hat bzw. wer jemanden kennt, der möglicherweise für die beschriebene Handlung in Betracht kommt, der wendet sich bitte an die Polizei Heinsberg, 02452 9200.
Geschrieben am Donnerstag, den 08. Juli 2010 um 19:43 Uhr
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Kreis Heinsberg: Strafanzeige gegen Mitarbeiter ARGE Hückelhoven
In den kommenden Tagen werden wir Informationen zu einem Strafverfahren gegen den Mitarbeiter Olaf S. der ARGE Hückelhoven veröffentlichen. Tatbestand: Amtsmissbrauch, Körperverletzung, Nötigung Aus dem gegebenen Anlass werden noch Personen gesucht, die aufgrund von Schikane Absenkungen des ALG II gemäß §31 SGBII hinnehmen mussten.
Bitte melden Sie sich und Unterstützen sie uns unter:
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Danke im voraus.
Weiter geht es im Forum: http://www.heinsberg-regional.de/component/option,com_kunena/Itemid,178/catid,719/func,view/id,426/#426
Geschrieben am Donnerstag, den 01. Juli 2010 um 10:15 Uhr
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Kreis Heinsberg: Neuer Geschäftsführer für die ARGE
Die Arbeitsgemeinschaft zur Grundsicherung Arbeitsloser im Kreis Heinsberg (ARGE) erhält einen neuen Geschäftsführer. Landrat Stephan Pusch und die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Aachen, Frau Gabriele Hilger, stellten gestern Helmut Nobis als Nachfolger von Günter Kapell vor. Der Diplomverwaltungswirt tritt sein Amt am 1. Juli an. Bisher war Helmut Nobis als stellvertretender Amtsleiter im Amt für Schule, Kultur und Weiterbildung tätig.
„Ich freue mich, dass wir die Stelle des Geschäftsführers der ARGE wieder mit einem erfahrenen Verwaltungsfachmann besetzen konnten. Vor dem Hintergrund der anstehenden Neuorganisation im Rechtskreis des SGB II ist Kontinuität in der Arbeit der ARGE im Interesse der zu betreuenden Menschen besonders wichtig“, zeigte sich Stephan Pusch sehr zufrieden mit der Neubestellung der ARGE-Geschäftsführung.
Auch Gabriele Hilger, die als Leiterin der Agentur für Arbeit Aachen gleichzeitig Vorsitzende der Trägerversammlung der ARGE im Kreis Heinsberg ist, begrüßt die Auswahl. „Die Besetzung sichert die Fortführung der bisherigen erfolgreichen, gemeinsamen Arbeit von Kommune und Arbeitsagentur“ so Frau Hilger.Der Landrat und Frau Hilger dankten dem bisherigen Geschäftsführer, Günter Kapell, für die in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit. Unter seiner Leitung hat die ARGE hervorragende Ergebnisse erzielt. Herr Kapell wird künftig in der Kreisverwaltung das Amt für Umwelt und Verkehrsplanung leiten.Die ARGE im…
Geschrieben am Donnerstag, den 01. Juli 2010 um 06:47 Uhr
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Kreis Heinsberg – Suche nach der vermissten Seniorin geht weiter
Die Suche nach der 72-jährigen Seniorin, die seit dem 16. Juni vermisst wird, geht weiter. Die Polizei hofft, die demenzkranke Frau noch lebend zu finden. Am Samstag (19. Juni) wurden erneut zwei Mantrailer-Suchhunde eingesetzt. Die Spur führte über die Hückelhovener Innenstadt zum Hartlepooler Platz, wo anlässlich der Fußball-WM die Public Viewing-Veranstaltungen stattfinden. In Hilfarth musste die Suchaktion am Abend abgebrochen werden. Die Suche mit den Spürhunden soll diese Woche fortgesetzt werden. Dafür, dass sich die Vermisste im Bereich Hückelhoven aufgehalten haben könnte, spricht auch die Beobachtung eines Passanten, der die Frau Freitagmittag (18. Juni) auf der Schnorrenberger Straße gesehen haben will. Die Polizei hält es für möglich, dass sich die als physisch robust bekannte Seniorin weiter durchs Kreisgebiet bewegt. Wahrscheinlich ist, dass sie Autofahrer versucht anzuhalten oder anzusprechen und bittet, mitgenommen zu werden. Hier noch einmal die Personenbeschreibung: Die Vermisste ist 165 cm groß und mit 70 kg von normaler Statur. Sie hat graue, mittellange Haare, trägt einen schwarzen Pulli mit bunten Querstreifen, eine dunkle Hose sowie rötliche Schuhe. Hinweise bitte an die Polizeidienststellen im Kreis Heinsberg (02452 9200) oder jede andere Polizeidienststelle.
Quelle: Polizei Heinsberg
Geschrieben am Mittwoch, den 23. Juni 2010 um 11:22 Uhr
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Geilenkirchen – Rollerdiebstahl vor den Augen des Besitzers
Tatenlos zusehen musste ein Zweiradbesitzer, wie ein unbekannter Täter am 10. Juni mit dem gestohlenen Motorroller davonfuhr. Der Zweiraddieb schlug kurz nach 11.00 Uhr auf der Pestalozzistraße auf dem Parkplatz der Gesamtschule zu. Der Besitzer beobachtete den Dieb auf seiner Flucht in Richtung Jahnstraße und weiter in Richtung Niederheider Weg. Von dem roten Piaggio Roller, Typ Guilera Runner, mit silberfarbenen Heck und Seitenteilen fehlt bislang jede Spur. Der dunkelhaarige Täter trug bei der Tat einen roten Helm und eine schwarze Lederjacke.
Um sachdienliche Hinweise bittet das Kriminalkommissariat 21 in Heinsberg (02452 920 0).
Quelle: Polizei Heinsberg
Geschrieben am Sonntag, den 13. Juni 2010 um 12:23 Uhr
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Übach-Palenberg – Mit Konservenglas Täter in die Flucht geschlagen
Indem er mit einem Konservenglas nach dem Täter warf, vereitelte der Inhaber einer Pizzeria einen Raubüberfall. Ein unbekannter Mann betrat am 11. Juni, kurz nach Mitternacht, die Imbissstube an der Carolus-Magnus-Allee. Der maskierte Täter bedrohte den Betreiber der Pizzeria mit einer schwarzen Pistole und verlangte Bargeld. Dabei legte eine weiß-rote Plastiktüte mit der Auf-schrift H&M auf den Verkaufstresen. Anstatt der Forderung des Täters nachzukommen, ergriff der Überfallene in einem günstigen Augenblick ein Glas Bockwürste und warf es in Richtung des Täters. Dieser konnte zwar dem Wurfgeschoss ausweichen, ergriff aber sofort die Flucht zu Fuß in Richtung Maastrichter Straße. Die Fahndung verlief bislang erfolglos. Der unbekannte Täter wird als ca. 20 Jahre alt, 180 cm groß und schlank beschrieben. Er hatte braune Augen und sprach hochdeutsch. Er trug eine schwarze Bomberjacke. Die Maskierung bestand aus einer schwarzen Wollmütze und einem über Mund und Nase gezogenen schwarzen Schal. Um sachdienliche Hinweise bittet das Kriminalkommissariat 21 in Heinsberg (02452 920 0).
Quelle: Polizei Heinsberg
Geschrieben am Sonntag, den 13. Juni 2010 um 12:19 Uhr
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Von Bus angefahren: 13-Jähriger lebensgefährlich verletzt
Bei einem tragischen Verkehrsunfall erlitt am Donnerstag ein 13-jähriger Junge, der auf seinem Fahrrad von einem Bus angefahren wurde, lebensgefährliche Verletzungen.
Der Junge befuhr kurz nach 16.00 Uhr mit seinem Fahrrad über die sehr stark abschüssige Straße "Zum Junkersbusch" in Teveren. Es wird vermutet, das er über die Kreisstraße 3 hinweg geradeaus weiter in den Wirtschaftsweg einfahren wollte.Im selben Moment näherte sich von links ein niederländischer Bus. Der 69-jährige Fahrer hatte keine Chance mehr, dem Jungen auszuweichen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrradfahrer samt Fahrrad durch die Luft geschleudert und blieb schwer verletzt im Grünstreifen liegen.Mit einem Rettungshubschrauber wurde der 13-Jährige ins Klinikum Aachen geflogen. Es besteht akute Lebensgefahr.
Quelle: Polizei Heinsberg
Geschrieben am Freitag, den 11. Juni 2010 um 12:25 Uhr
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Heinsberg-Randerath: Sextäter offenbar bereit zu Therapie
Der in Heinsberg lebender früherer Sextäter und Ex-Häftling ist offenbar nun doch bereit zu einer Therapie. «Es gibt Hinweise, dass er eine ambulante Therapie macht», sagte Kreisdirektor Peter Deckers am Mittwoch in Heinsberg. Die Bemühungen gingen vom Bewährungshelfer aus. Karl D. hatte im vergangenen Jahr nach einem Aufnahmegespräch in den Rheinischen Kliniken Langenfeld eine freiwillige stationäre Therapie verweigert. Gutachter hatten ihm bei der Haftentlassung vor gut einem Jahr sadistische Züge und den Hang zu schwersten Straftaten bescheinigt. Mit einer letzten Mahnwache stellten Bürger ihren Dauer-Protest nach über einem Jahr am Wohnort des Ex-Häftlings Heinsberg-Randerath ein.
Der frühere Sextäter war wegen der Vergewaltigung von drei Schülerinnen zu knapp 20 Jahren Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof lehnte eine nachträgliche Sicherungsverwahrung ab. Die Polizei observiert den 58-Jährigen seit über einem Jahr rund um die Uhr. In dem Dorf Randerath lebt er seit seiner Haftentlassung im Haus seines Bruders. Vor dem Haus haben Bürger seit über einem Jahr zunächst täglich protestiert, dann zweimal wöchentlich. Insgesamt waren es 466 Tage.Diesen Dauer-Protest stellte am Mittwoch der verbliebene harte Kern von rund 15 Menschen ein. Grund ist die Auflage eines Gerichts, nach der sie künftig nur außer Hör- und Sichtweite des Hauses protestieren dürfen. «Damit verliert unsere…
Geschrieben am Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 11:36 Uhr
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Herzogenrath: Versuchter Raub auf Imbissstube
Die Polizei sucht Zeugen nach einem versuchten Raub auf einen Imbiss in der Voccartstraße in Herzogenrath. Laut Angaben des Geschädigten wurde dieser gestern gegen 19:15 Uhr von einem Unbekannten mit einer schwarzen Pistole bedroht. Der Räuber habe die Herausgabe von Geld gefordert. Der Bedrohte konnte den Räuber mit dem Einsatz von Pfefferspray in die Flucht schlagen.
Folgende Täterbeschreibung liegt vor: Zirka 1,60 bis 1,65 Meter groß und kräftig, etwa 25 Jahre alt, mit südländischem Aussehen und Akzent, bekleidet mit einer schwarzen Jacke, dunklen Hose und einer weißen Baseballkappe. Hinweise bitte an die Polizei in Aachen unter der Rufnummer: 0241 9577-31301 oder – 34210 oder an jede andere Polizeidienststelle. Quelle: Polizei Aachen
Geschrieben am Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 11:33 Uhr
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Abzocke Diskussion: GEZ vers. TV-Steuer?
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Geschrieben am Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 10:40 Uhr
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Pfandbonkündigung von Kassiererin "Emmely"
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt verhandelt heute die umstrittene Kündigung der Berliner Kassiererin "Emmely". Sie war fristlos entlassen worden, weil sie zwei gefundene Pfandbons im Wert von zusammen 1,30 Euro für sich selbst eingelöst haben soll.
Die 1958 geborene Berlinerin, die laut Süddeutsche.de in Wahrheit Barbara heißt, hatte seit 30 Jahren für die Supermarktkette gearbeitet. Für ehemalige Angestellte steht fest: Die Teilnahme an einem Streik ist der wahre Grund für ihren Rausschmiss.
Obwohl die fristlose Kündigung wegen 1,30 Euro zunächst geradezu lächerlich anmutet, ist es nicht unwahrscheinlich, dass das BAG das Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin bestätigen wird.
Denn widerspruchsfrei ist die Geschichte um die Kündigung der Berlinerin nicht: Wie Süddeutsche.de berichtet, habe nicht etwa sie selbst die Bons gefunden, sondern eine ihrer Kolleginnen. Die brachte sie – den Vorschriften entsprechend – zum Marktleiter. "Emmely" bekam von diesem den Auftrag, die Bons aufzubewahren, bis ein Kunde den Verlust melde. Anderenfalls solle sie die Marken als Fehlbons verbuchen.
Die Kassiererin widersetzte sich also der Anweisung ihres Vorgesetzten, indem sie die Pfandmarken selbst einlöste. Auf diesem Vertrauensmissbrauch basiert das Urteil des Arbeitsgerichts in Berlin, über welches das BAG heute verhandeln wird.
Quelle: GMX News
Geschrieben am Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 09:30 Uhr
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Zwangsabgabe statt GEZ-Gebühr?
Die GEZ-Gebühr ist vermutlich noch unbeliebter als Knöllchen und Lohnsteuer zusammen. Doch es geht noch schlimmer: Demnächst fragt der Staat nicht mehr "Schon GEZahlt?", er holt sich das Geld einfach aus jedem Haushalt.
Am Mittwoch und Donnerstag kommen die Ministerpräsidenten in Berlin zusammen, um die zukünftige Finanzierung von ARD,ZDF und Deutschlandfunk festzulegen. Im Zuge eines neuen Rundfunkgesetzes soll die alte GEZ-Gebühr durch eine Haushaltsabgabe ersetzt werden. Statt wie bisher für jedes Fernseh- und Radiogerät einzeln zu zahlen, würde dann eine Gesamtgebühr für sämtliche Geräte erhoben werden. Mit Beginn der neuen Gebührenperiode 2013 soll auch dieser Wechsel stattfinden.
Wie früher ein Schreiben der GEZ zu ignorieren - das geht dann nicht mehr: Die neue Haushaltsabgabe sei "nichts anderes als eine Steuer, die von jedem Haushalt entrichtet werden müsste", erklärt Ralf Dewenter, Leiter des Fachgebiets Wirtschaftstheorie an der Technischen Universität Ilmenau, im Blog "Carta".
Ob das Ganze wirklich fair ist, stellt Dewenter eher infrage. Schließlich konnte man die Verweigerung der GEZ-Gebühr bisher moralisch noch damit begründen, dass man die Programme von ARD und ZDF nie oder nur sehr selten schaut. "Eine Befreiung von der Rundfunkabgabe wäre dann auch nicht mehr möglich," so Dewenter.
In der neuen Haushaltsabgabe wären dann wohl auch Computer…
Geschrieben am Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 09:17 Uhr
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